Gyeongju

Schätze der Silla-Dynastie

Gyeongju war einst die Hauptstadt der Silla-Dynastie. Sie liegt in einem Tal, in dem zahlreiche historische Bauten, Tempel und Kunstschätze konzentriert sind. Nachdem Silla die koreanische Halbinsel im Jahr 676 vereint hatte, entwickelt sich die Stadt zu einem der bedeutendsten kulturellen Zentren der Welt. Die ganze Gegend wird wegen ihres Reichtum an historischen Bauten und Schätzen oft auch als Freilichtmuseum bezeichnet

 

Bulguska-Tempel im Herbst
Bulguska-Tempel im Herbst

Der Bulguska-Tempel


Der Bulguska-Tempel liegt südöstlich von Gyeongu und ist der bekannteste koreanische Tempel. Er wurde 1995 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Während die meisten Holzbauten im Laufe der Jahrhunderte erneuert wurden, sind alle Steinbrücken, Treppen und Pagoden Originalwerke der Silla-Epoche. Der Tempel wurde ursprünglich 535 erbaut und erlange 752 durch eine Erweiterung seine heutigen Ausmaße.

 

Die Seokguram-Grotte

 

Die Seokguram-Grotte wurde ebenfalls 1995 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt und ist einer der schönsten buddhistischen Schreine in Asien. Umgeben von Bodhisattvas und Wächtergottheiten, überblickt die zetnrale Buddhagestalt die bewaldeten Hügel und das Ostmeer bis zum Horizont. Die Konstruktion des Granitgewölbes war eine wahrhaft erstaunliche architektonische Leistung. 

 

Das Nationalmuseum Gyeongju

 

Das Nationalmuseum Gyeongju ist wegen seiner Ausstellung zahlreicher Kunstschätze, wie z.B. den Goldkronen, Töpferwaren, buddhistischen Kunstwerken und Statuen aus der Silla-Zeit, fast ein Muss für jeden Interessierten, der sich mit der Geschichte Koreas auseinandersetzen möchte. 

 

Der Tumuli-Park

 

Der Tumuli-Park liegt im Zentrum der Stadt. Er besteht hauptsächlich aus einer Ansammlung von Königsgräbern aus der Zeit Sillas, als die Halbinsel noch nicht verient war. 23 der über 200 Grabhügel in Gyeongju befinden sich in diesem Park.