Yunnan

Kunming

Sie befindet sich in der Provinz Yunnan und liegt 1500 bis 2800 m über dem Meeresspiegel. Hier herrscht das ganze Jahr hindurch frühlingshaftes Klima, gerade deshalb wird Kunming die “Stadt des ewigen Frühlings” genannt.

Traumhafte Bergkulissen und seine historischen Kultursehenswürdigkeiten machen jeden Besuch unvergesslich. 26 verschiedene Nationalitäten leben hier in Eintracht zusammen und üben ihr stark ausgeprägts und vielfältigen Bräuche aus. Die Kamelien-Blume ist das Wahrzeichen Kunmings.

 

Steinwald


Im Osten von Kunming erstreckt sich eine weltweit außergewöhnliche Landschaft, aus zwischen zwei und 30 Millionen alten Karstformationen.  Für Besichtigungen gibt es einen unendliche Liste an Felsspitzen, Säulen, Stalagmiten, Kessel, unterirdische Flüsse und Höhlen zu bestaunen. Das Bild des gigantische Waldes aus Steinnadeln scheint von einer anderen Welt zu stammen und ist mit Recht als „ Chinas erstes Weltwunder“ bekannt. Es besteht auch die Möglichkeit, den Steinwald von oben herab aus einem Helikopter zu bewundern. Ein weiteres kulturelles Highlight ist das Fackelfest am 24. Tag des sechsten Mondmonats, an dem örtliche ethnische Minderheiten während des Tages finden Ring- und Stierkämpfe veranstalten und am Abend werden Tänze um ein großes Lagerfeuer aufführt. Chinesische und ausländische Besucher sind wie jedes Jahr herzlich eingeladen mit ihnen gemeinsam zu feiern. 

 

Das Drachentor

 

Die Hauptattraktion der westlichen Berge wurde von Menschenhand direkt aus den steilen Klippen zu Zeiten der Qing-Dynastie gehauen. Diese unglaubliche Meisterleistung in solch riskanter Umgebung ist unbedingt eine Besichtigung wert. 

 

Die Westberg Berge (Waldpark Xishan)

 

Dieses Gebiet am westlichen Ufer des Dianchi-Sees besteht aus dem Huating-, dem Taihua- und dem Luohan- Berg und breitet sich auf insgesamt über 40 km in einer durchschnittlichen Höhe von 2.500 m aus. Unzählige kleine Bäche und große Gewässer durchziehen den Waldpark mit seinen uralten Baumbeständen. 


Yuantong Tempel

 

In der Tang Dynastie gegen Ende des siebten Jahrhunderts wurde dieser Tempel erbaut.

Unterschiedliche Tempelhallen umkreisen einen Teich, in dessen Mitte sich ein prachtvoller achtsäuliger Pavillion mit drei jadene Buddhafiguren in den Himmel ragt.  

 

Dali

Die Stadt Dali der Bai ist im Westen Kunmings zu finden. Berühmt für ihren Marmor (Dalishi) und vor allem wegen ihrer malerischen Altstadt. Hier scheint die Zeit schon vor Jahrhunderten stehen geblieben zu sein. In " Chinas Paradies für Rucksacktouristen", kann man die faszinierende Kultur der Bai und das echte chinesisch ländlichen Flair genießen. Die "Ausländerstraße" in der Innenstadt ist wegen ihrer vielen Kaffeehäuser, westlichen Restaurants und Boutiquen stets beliebt bei den Besuchern. 

 

Erhai See

 

Auf einem Plateau, 1972 m hoch über dem Meeresspiegel gelegen, liegt majestätisch der Erhai See und ist neben dem Dianchi See der größte in solcher Höhe gelegene See und der siebtgrößte Süßwassersee Chinas.  Über 250 qm erstreckt sich diese Naturschönheit und liegt zwischen Dali und Cangshan.. Ihre Form ähnelt einem menschlichen Ohr und 

Wie ein Ohr des Menschen erstreckt er sich zwischen Dali und Cangshan.

Das Zusammenspiel aus Berg und See ist sehr reizvoll und wird häufig auch als Silber Cangshan und Jade Erhai beschrieb.

 

Tempel der Drei-Pagoden

 

Die drei Pagoden des Chongsheng-Tempels, am Fuße des Cangshan-Bergs findet man ein Kilometer von der idyllischen Stadt Dali vor. In der Ära des Königs Quan Fengyou des Königreiches Nanzhao wurde die mächtige Mittelpagode mit 69,13 m und 16 Stockwerke

zwischen den Jahren 823 und 859 fertiggestellt. Später kamen die beiden kleineren Pagoden im Norden und Süden hinzu, welche jeweils 42,19 m hoch. Gemeinsam mit der Großen Wildganspagode und der Zhaozhou Brücke zählen die Pagoden zu den drei berühmten Kuriositäten der alten chinesischen Architektur. Eine Besichtigung der Drei Pagoden ist Pflicht auf jeden Dali-Ausflug!

 

Lijiang

Im Westen grenzt der Bezirk Lijiang an die Yunling-Gebirgskette und im Osten an den Xiaoliang-Berg. Mehrmals wechselt der Jinsha-Fluss seine Richtung in diesem Ort und hier ist auch die erste Biegung des Yangtse. Wichtige Sehenswürdigkeiten bilden der Schneeberg Yulong, die Altstadt Dayan und der Lugu-See. Die Naxi-Nationalität hat hier mit ihrem charakteristischem Baustil, traditionellen Bekleidung und Bräuchen, eine lange Geschichte. Einzigartig sind auch die Dongba-Bilderschrift sowie die antike Höhlenmusik.

 

Baisha Wandmalerei


Der Großteil der Malereien haben ihren Ursprung in der Ming-Kaiserzeit, wobei heute leider nur noch 55 erhalten sind. Im Dabaoji-Palast in Baisha wird das größte Kunstwerk aufbewahrt. Thema dieser Wandgemälde sind meist religiöse Sagen und deren Stilrichtung ist einer Kombination  der Naxi-, der Tibet-, der Bai- und der Han-Nationalität zuzuordnen. 

 

Jade-Drachen Schneeberg - Yulong Xueshan


Dieser maritime Gletscher aus der Neuzeit ragt, 15 km von der Altstadt Lijians entfernt, erhaben gegen den Himmel empor. In Form eines riesigen Drachens eingeschlossen in Eis und Schnee liegt der Hauptgipfel, Shanzidou, 5600 m hoch über dem Meeresspiegel. Per Kabelbahn von der Talstation Yunshanping (Rottannenwiese) ist die Bergspitze erreichbar um die spektakuläre Aussicht zu erleben!

 

Shangri-La (Zhongdian)

Bita See

 

Eingebetet in dichten Wäldern und hohen Bergen, 25 km nordöstlich von Zhongdian, stößt man auf diese verborgene Naturschönheit. Im Durchschnitt ist sie 20 Meter tief, insgesamt 159 ha groß und liegt 3.539 Meter über dem Meeresspiegel. 

 

Tigersprung-Schlucht

 

Angefangen vom Yulong Berg in Lijiang bis zum Haba Schneegebirge in Zhongdian trifft man auf die Hutiao (Tieger Sprung) Schlucht, wo der Yangtse in gewaltigen Wassermengen sich einen Weg hindurch bannt. Vom tiefsten Punkt zum Höchsten beträgt ihr Höhenunterschied ca. 3 900 m und ist somit eine tiefsten und engsten Schluchten der Welt.

Touristen können auf gut erschlossenen Wegen und Tunneln bis zu ihren engsten Stellen gelangen. 

 

Gedan Songzanlin-Tempel 

 

Der erste buddhistische Tempel tibetischer Tradition kann man in Yunnan besichtigen 5 km nördlich von Zhongdian. Auf über 33 ha breitet sich die Anlage in ovaler Form aus.  Hier sind kostbare Kulturseltenheiten und Reliquien aus vergangenen Dynastien verwahrt, darunter auch über 200 tibetische Bänder der „Ganzhuer“.