Peking

Hauptstadt der Kulturgeschichte

Sie ist die Hauptstadt der Volksrepublik China und blickt auf eine lange Geschickte zurück. Einige der bekanntesten chinesischen Kulturmerkmale sind hier zu finden, wie die Verbotene Stadt, der imposante Platz des Himmlischen Friedens, zahlreiche Tempelanlangen, wunderschöne Kaisergärten und vieles mehr. Seit der Öffnung Chinas der 70er Jahre hat auch Peking eine unglaublichen Wandlung erlebt, sowohl kulturell als auch wirtschaftlich. Trotz den Veränderungen blieb der traditionelle Charme der alten Hauptstadt erhalten. Als Austragungsort der Olympischen Spiele 2008 hinterließ Peking bei seinem weltweitem Publikum unvergesslich beeindruckende Eindrücke. 

 

Der Kaiserpalast - Die Verbotene Stadt

 

Mit seinen über 9000 Räumlichkeiten, über 720 000 qm Gesamtfläche ist der chinesische Kaiserpalast in Peking die größte und besterhaltenste Palastanlage der Welt. Von dort aus regierten die Kaiser das Großreich China. Die architektonische Gestaltung und Aufteilung symbolisiert die kaiserliche Autorität. Mehr als eine Million wertvolle Kulturgegenstände sind im Museum der Palastanlage aufbewahrt.  

 

Der Tiananmen-Platz - Platz des Himmlischen Friedens 

 

Sie liegt im Zentrum Pekings direkt vor dem Eingang des Kaiserpalastes und wird auf Chinesisch Tian´anmen-Platz genannt. Mehr 440 000 qm misst ihre Fläche und könnte damit weit über eine Million Menschen Platz bieten.

Diese chinesische Sehenswürdigkeit zieht jährlich unzählige in- und ausländische Besucher an. 

 

Der Himmeltempel 

 

Eine Meisterleistung der Architektur und Symmetrie stellt diese Tempelanlage dar. Im Jahre 1420 während der Ming Kaiserzeit erbaut, ist sie auf jeden Fall Pflichtprogramm auf jeder China. Ihre Fläche umfasst mehr als 2,7 Millionen und diente den Kaiser der Ming- und Qing-Dynastien als Opferstätten um den Himmel um reiche Ernten zu bitten. 

 

Der Sommerpalast 

 

Die 290 qkm große Anlage mit künstlichen Berglandschaft und See wurde in der Vergangenheit als Sommerresidenz von der Kaiserfamilie genutzt um der Sommerhitze zu entfliehen. In der chinesischen Bedeutung wird es mit Garten der Vollkommenen Klarheit übersetzt. Genauer gesagt handelt es sich bei dieser Gartenanlage um Nachbildungen südchinesischer Vorbilder. Kaiser Kangxi beauftragte 1709 dieses Großprojekt mit künstliche Landschaftsbilder und Seen. Heute bewundern Touristen aus aller Welt die malerischen Kulissen und Parkkomplexe. 

 

Die Chinesische Mauer

 

Als eines der sieben Weltwunder zählt die Chinesische Grenzbefestigung mit ihrer über 6300 km Länge und 6 m Breite. Von hohen Gebirgen, zu tiefen Tälern und bis zu einsamen Wüsten verläuft dieses Meisterwerk der Menschheitsgeschichte. Ab dem Jahre 214 vor Christus begann die Errichtung unter Befehl des Ersten Kaisers Qin Shihuangdi als Schutzmaßnahme vor normadischen Reitervölkern des Nordens. Bei Badaling befindet sich der bekannteste Mauerteil und ist ca. 70 km nordwestlich von Peking gelegen. 

 

Die Ming-Grabstätten

 

13 von 16 Kaisern der Ming-Dynastie ließen sich in diese riesigen Grabanlagen, den "Ming Sanshiling" ca. 50 km von Peking bestatten. Im Auftrag von Kaiser Yongle begann die Errichtung 1409 und dauerte mehr als 15 Jahre. Vor allem das Dingling Grab des Kaisers Wanli beeindruckt durch seine gigantische unterirdisches Palastkomplex und ist vollständig erhalten. Die Gesamtfläche der Anlage umfasst mehr als 80 qkm und ist auf mehrere einzelne Grabstätten am Fuße des Berges Tianshou verteilt. 

 

Die Olympia Stadien

 

Für die olympischen Spiele 2008 wurden in Peking die bekannten Sportstadien errichtet. Die Wichtigsten darunter sind das National Stadium, auch bekannt als das „Vogelnest“ und das National Aquatics (Swimming) Centre, bekannt als "Water Cube". Die außergewöhnliche Architektur dieser Sportzentren zieht nun jedes Jahr unzählige Besucher an. 

 

Die Heilige Allee

 

Diese Allee befindet sich bei den Ming Gräbern und führt direkt zu den Grabstätten. Große Tier- und Menschenfiguren sind an ihren Seiten aufgestellt um die Toten auch nach dem Tod zu beschützen. 

 

Der Lama Tempel

 

Im Chinesischen wird er auch Yonghegong genannt und zählt zu Pekings größten Tempelbauten. Erbaut im Jahre 1694 und wurde als Wohnestätte und Gebetshaus genutzt. Besonders die 18 m hohe Statue aus Sandelholz des Buddhas Maitreya im Wanfu Pavilion, welcher aus einem einzigen Baumstamm geschnitzt wurde, versetzt die Besucher in Staunen. 

 

Die Wangfujing Einkaufsstraße

 

Im Stadtbezirk Dongcheng gelegen, bietet sie als eine der bekanntesten Shoppingmeilen Pekings alles was das Herz begehrt. Seit der Ming Dynastie gehörte sie zum Zentrum des blühenden Handel. In den letzten 100 Jahren durchlebte sie eine rasante Entwicklung. Heute reihen sich weltbekannte Markenfilialen, unzählige Fachgeschäfte, auserwählte Antiquitätengeschäfte und Beijinger Traditionsläden entlang dieser Straße.